Photovoltaik-Steuer-Check

Steuersoft Tools · §3 Nr. 72 EStG & §12 III UStG
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Steuerliche Behandlung von Photovoltaikanlagen.
§ 3 Nr. 72 EStG: Einnahmen/Entnahmen aus PV-Anlagen sind einkommensteuerfrei (Gesamt-Cap 100 kWp je Stpfl.). Stichtagsregel JStG 2024: Bei Anschaffung/Erweiterung ab 01.01.2025 einheitlich 30 kWp je Wohn-/Gewerbeeinheit – auch im Mehrfamilienhaus (vorher MFH nur 15 kWp/Einheit). Für Altanlagen (Anschaffung bis 31.12.2024) gilt weiter 30 kWp EFH / 15 kWp je Einheit MFH.
§ 12 Abs. 3 UStG: Nullsteuersatz (0 %) auf Lieferung und Installation von PV-Anlagen ≤ 30 kWp für Wohngebäude (ab 01.01.2023).
Folge: meist keine Option zur RegelBest. nötig → Kleinunternehmer (§ 19 UStG) optimal.

Eingaben

Einkommensteuerliche Einordnung
ESt-Befreiung § 3 Nr. 72
USt-Nullsteuersatz § 12 III
Summe-Cap (100 kWp)
Kaufpreis effektiv

Rechenweg / Prüfung

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Rechtsgrundlagen

§ 3 Nr. 72 EStG: Steuerbefreiung Einnahmen & Entnahmen aus PV-Anlagen, Gesamt-Cap 100 kWp pro Stpfl. – Ab Anschaffung/Erweiterung 01.01.2025 (JStG 2024): einheitlich 30 kWp je Wohn-/Gewerbeeinheit (auch im MFH). Altanlagen bis 31.12.2024: 30 kWp EFH/Gewerbe-Einheit, 15 kWp je WE/GE bei MFH/gemischt. Anwendung ab VZ 2022.

§ 12 Abs. 3 UStG: Nullsteuersatz auf Lieferung, Einfuhr, innergem. Erwerb und Installation von PV-Anlagen einschließlich Speicher für Wohngebäude & öffentliche Gebäude (Bagatellregel ≤ 30 kWp – Nachweis entfällt).

§ 19 UStG: Mit Nullsteuersatz entfällt regelmäßig Grund für Regelbesteuerung; Kleinunternehmerstatus ist meist optimal.

§ 35a EStG: Bei Überschreiten der kWp-Grenze greift reguläre Gewinnermittlung; AfA 20 Jahre; IAB/SoAbschr. möglich.