Pfändungstabelle – § 850c ZPO

Steuersoft Tools · Aktuell ab 01.07.2026 · Historie 2022–2027 · 0–5 Unterhaltspflichten
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§ 850c ZPO (aktuell 01.07.2026 – 30.06.2027): Pfändungsfreigrenze ohne Unterhaltspflicht 1.587,40 €/Mt. Für die 1. unterhaltsberechtigte Person +597,42 €, für die 2. bis 5. je +332,83 €. Vom Mehrbetrag pfändbar: 70 % (keine Unterhaltspflicht), 50 % (1), 40 % (2), 30 % (3), 20 % (4), 10 % (5 und mehr); Berechnung auf durch 10 teilbare Beträge abgerundet (§ 850c Abs. 5). Einkommen über 4.866,30 € ist insoweit voll pfändbar.

Eingaben

–
Ergebnis
Pfändungsfreigrenze–
Pfändbarer Betrag–
Verbleibendes Netto–
Höchstgrenze § 850c–

Rechenweg / Tabelle

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Rechtsgrundlagen

§ 850c Abs. 1 ZPO: Arbeitseinkommen bis Pfändungsfreigrenze (Single, ohne Unterhalt) ist unpfändbar.

§ 850c Abs. 2 ZPO: Erhöhung um Festbeträge je Unterhaltsberechtigtem.

§ 850c Abs. 3 ZPO: Vom Mehrbetrag über der Freigrenze sind 3/10 unpfändbar, für die erste unterhaltsberechtigte Person weitere 2/10, für die zweite bis fünfte je 1/10. Der Teil über dem Höchstbetrag ist voll pfändbar.

§ 850c Abs. 5 ZPO + § 850c Abs. 4 ZPO: Tabellenwerte werden jährlich zum 01.07. per Pfändungsfreibetrags­bekanntmachung (PfändFreiGrBek) angepasst.

§ 850e ZPO: Bestimmte Bezüge bleiben außer Ansatz (½ Ferienzulage, ½ Erschwerniszuschläge).

BGBl. 2026 I Nr. 80: Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2026 (gültig 01.07.2026 – 30.06.2027); Vorjahr BGBl. 2025 I Nr. 110.