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Tipp: Hebesatz nicht bekannt? → Tab "Hebesätze (Städte)"
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Stand nach Reform-Festsetzung 2025 (aufkommensneutral). Auswahl für Berechnung übernehmen mit Klick auf die Zeile. Tatsächliche Satzung der Gemeinde ist verbindlich.
| Stadt | Bundesland | Hebesatz B 2025 | Hinweis |
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Bei erheblicher Minderung des normalen Rohertrags ohne Verschulden des Eigentümers: 50 %–100 % Ertragsminderung → 25 % Erlass; 100 % Ertragsminderung → 50 % Erlass.
Antragsfrist: 31. März des Folgejahres (Ausschlussfrist).
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Grundsteuer B zählt zu den umlagefähigen Betriebskosten – sofern im Mietvertrag vereinbart. Umlagemaßstab regelmäßig Wohnfläche, bei Gewerbe ggf. abweichend.
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Gemeinden dürfen per Satzung einen erhöhten Hebesatz auf baureife, aber unbebaute Grundstücke festsetzen – zur Mobilisierung von Bauland. Nur in Bundesländern anwendbar, die dies landesrechtlich erlauben.
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Rechtsgrundlagen & Fristen
§ 25 GrStG: Grundsteuer = Messbetrag × Hebesatz der Gemeinde. Abs. 5: gesonderter Hebesatz für baureife Grundstücke (Grundsteuer C) zulässig.
§ 13 GrStG: Messbetrag = Grundsteuerwert × Steuermesszahl.
§§ 14, 15 GrStG (Bundesmodell): Messzahl 0,31 ‰ Wohn, 0,34 ‰ Nicht-Wohn. SL und SN haben eigene Messzahlen.
Ländermodelle: BY – Flächenmodell mit Äquivalenzbeträgen 0,04 €/m² Grund + 0,50 €/m² Fläche (Wohnabschlag 30 %). BW – reines Bodenwertmodell × 1,3 ‰ (Wohnabschlag 30 %). HE – Flächen-Faktor, NI – Flächen-Lage, HH – Wohnlagenmodell.
§ 33 GrStG: Teilerlass bei Ertragsminderung ohne Verschulden – 25 % Erlass ab 50 % Minderung, 50 % Erlass bei 100 % Minderung. Antrag bis 31.03. Folgejahr (Ausschlussfrist).
§ 32 GrStG: Vollerlass bei Kulturgut / öffentlichem Interesse.
§ 2 Nr. 1 BetrKV: Grundsteuer ist umlagefähige Betriebskostenposition im Rahmen der Mietnebenkostenabrechnung.
§ 219 BewG: Gesonderte Feststellung des Grundsteuerwerts durch das Finanzamt – Einspruchsfrist 1 Monat nach Bekanntgabe des Feststellungsbescheids.
§ 266 BewG: Hauptfeststellung 2022, Hauptveranlagung 2024, Anwendung ab 01.01.2025; nächste Hauptfeststellung alle 7 Jahre.