Ersatzrate: 67 % (bei Netto 1.000–1.200 €); gleitend auf 65 % bei höheren Einkommen (ab 1.240 €); geringverdienende Eltern erhalten bis zu 100 % (Netto < 1.000 €).
Mindestbetrag 300 €, Höchstbetrag 1.800 € (Basiselterngeld). Bei Teilzeit: Prozentsatz der Einkommensdifferenz, Einkommen vor der Geburt höchstens 2.770 €. ElterngeldPlus: höchstens die Hälfte des Basiselterngelds ohne Einkommen, bei doppelter Laufzeit.
Geschwisterbonus: +10 %, mindestens 75 €. Mehrlingszuschlag: 300 € pro weiterem Kind.
Einkommensgrenze § 1 Abs. 8 BEEG: zvE der Eltern im Vorjahr — Geburten bis 31.03.2024: 300.000 € (Paare) / 250.000 € (allein berechtigt) · ab 01.04.2024: 200.000 € · ab 01.04.2025: 175.000 € (Paare und Alleinerziehende).
Eingaben
Rechenweg
Rechtsgrundlagen
§ 2 BEEG: Elterngeld 67 % des vor der Geburt erzielten Nettoeinkommens; gleitend auf 65 % bei Einkommen > 1.200 € (pro 2 € über 1.200 = 0,1 %-Punkt Minderung bis 65 %). Bei Netto < 1.000 € Aufstockung bis 100 %.
§ 2 Abs. 4 BEEG: Mindestbetrag 300 €, Höchstbetrag 1.800 €.
§ 2a BEEG: Geschwisterbonus 10 %, mindestens 75 €; Mehrlingszuschlag 300 € je weiterem Kind.
§ 2 Abs. 3 BEEG: Bei Einkommen nach der Geburt Prozentsatz des Unterschiedsbetrags; als Einkommen vor der Geburt höchstens 2.770 €.
§ 4a Abs. 2 BEEG: ElterngeldPlus höchstens die Hälfte des Basiselterngelds, das ohne Einkommen nach der Geburt zustünde; Mindestbetrag (150 €), Mindest-Geschwisterbonus (37,50 €) und Mehrlingszuschlag (150 €) halbiert — besonders attraktiv bei Teilzeit.
§ 1 Abs. 8 BEEG (gestaffelte Senkungen):
• Geburten bis 31.03.2024: zvE-Grenze 300.000 € (Paare) bzw. 250.000 € (Alleinerziehende).
• Geburten ab 01.04.2024: zvE-Grenze 200.000 € (Paare und Alleinerziehende).
• Geburten ab 01.04.2025: zvE-Grenze 175.000 € (Paare und Alleinerziehende, Haushaltsfinanzierungsgesetz 2024).
Maßgeblich ist das zu versteuernde Einkommen (zvE) des Kalenderjahres vor der Geburt (nicht das Bruttoeinkommen). Beleg: Steuerbescheid des FA.