E-Rechnungs-Pflicht-Check (§ 14 UStG)

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E-Rechnungspflicht seit 01.01.2025 für B2B-Inlandsumsätze.
Empfang: Alle inländischen Unternehmer müssen ab 01.01.2025 E-Rechnungen empfangen können.
Versand: Pflicht gestaffelt nach Übergangsregeln (§ 27 Abs. 38 UStG): 2025/2026 Papier/PDF mit Empfängerzustimmung weiterhin zulässig; ab 2027 Pflicht für Umsätze > 800 k Vorjahr; ab 2028 vollständige Pflicht.

Prüf-Dialog

Prüfung nach § 14 Abs. 1-2 UStG / § 27 Abs. 38 UStG

Begründung / Hinweise

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Übergangsfristen im Überblick

seit 01.01.2025
Empfangspflicht für E-Rechnungen (alle inländischen Unternehmer). Versand E-Rechnung erlaubt (XRechnung, ZUGFeRD 2.x).
bis 31.12.2026
Versand: Papier/PDF mit Zustimmung des Empfängers weiterhin zulässig (Übergangsregel § 27 Abs. 38 S. 1 Nr. 1 UStG).
bis 31.12.2027
Papier/PDF nur noch zulässig, wenn Vorjahresumsatz ≤ 800.000 € (§ 27 Abs. 38 S. 1 Nr. 2 UStG).
ab 01.01.2028
Vollständige E-Rechnungs-Versandpflicht im B2B-Inland.

Rechtsgrundlagen

§ 14 Abs. 1 UStG (ab 2025): E-Rechnung = strukturiertes elektronisches Format nach EN 16931 (XRechnung, ZUGFeRD 2.x PDF/A-3 hybrid). Sonstige Rechnung = Papier/unstrukturierte Datei.

§ 14 Abs. 2 UStG: Pflicht zur E-Rechnung bei Leistungen zwischen inländischen Unternehmern (B2B-Inland).

§ 14 Abs. 2 S. 2 UStG (Ausnahmen): Kleinbetragsrechnungen bis 250 € (§ 33 UStDV), Fahrausweise (§ 34 UStDV), an Endverbraucher (B2C), an Ausland.

§ 27 Abs. 38 UStG: Übergangsregelung Papier/PDF bis Ende 2026 generell, bis Ende 2027 bei Vorjahresumsatz ≤ 800 k €.

§ 34a UStDV: Kleinunternehmer (§ 19 UStG) sind von der E-Rechnungs-Ausstellungspflicht ausgenommen (JStG 2024), müssen aber empfangen können.