Beruflich veranlasster Umzug · § 9 Abs. 1 S. 1 EStG i. V. m. BUKG
Bei einem beruflich veranlassten Umzug sind die Kosten Werbungskosten. Neben den nachgewiesenen Kosten (Transport, Makler, doppelte Miete) kann für die vielen Kleinposten die Pauschvergütung für sonstige Umzugsauslagen nach § 10 BUKG ohne Einzelnachweis angesetzt werden.
1. Berufliche Veranlassung
Ohne beruflichen Anlass sind die Kosten privat (allenfalls § 35a für Umzugsdienstleistungen).
Deckt Trinkgelder, Ummeldung, Anpassen von Lampen/Gardinen/Herd u. Ä. ab – ohne Einzelnachweis.
Pauschale Berechtigte(r)0,00 €
weitere Personen0,00 €
Pauschvergütung gesamt0,00 €
3. Nachgewiesene Kosten
Zusätzlich zur Pauschale abziehbar – Belege aufbewahren.
Nur bis zum jeweils geltenden Höchstbetrag – bitte den aktuellen Wert des BMF-Schreibens prüfen.
Nachgewiesene Kosten gesamt0,00 €
Maklergebühren für den Kauf einer Immobilie sind keine Werbungskosten (Anschaffungsnebenkosten). Nur Maklerkosten für eine Mietwohnung sind abziehbar.
Als Werbungskosten abziehbar0,00 €
Rechtsgrundlage: Beruflich veranlasste Umzugskosten sind Werbungskosten (§ 9 Abs. 1 S. 1 EStG); für die Höhe der abziehbaren Beträge zieht die Finanzverwaltung das Bundesumzugskostengesetz heran. Pauschvergütung § 10 BUKG: 964 € für die berechtigte Person, 643 € für jede weitere zum Haushalt gehörende Person, 193 € ohne eigene Wohnung vor bzw. nach dem Umzug — Beträge für Umzüge ab 01.03.2024 (BMF-Schreiben vom 28.12.2023, BStBl I 2024 S. 84; für 2025 und 2026 unverändert). Statt der Pauschale können die sonstigen Umzugsauslagen auch einzeln nachgewiesen werden. Bei privatem Anlass kommt für Umzugsdienstleistungen eine Steuerermäßigung nach § 35a EStG in Betracht. Ohne Gewähr.